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Suchmaschinen­optimierung folgt wenigen, logischen Regeln

Was ist Suchmaschinen­optimierung (SEO) eigentlich?

SEO beruht auf drei Grundlagen: Technik, die lesbar ist, Inhalte, die tatsächlich gestellte Fragen beantworten, und die logische Verknüpfung von beidem. Wer alle drei bedient, wird gefunden. Wer nur einen Teil pflegt oder tricksen will, bleibt unsichtbar. Was hinter jedem Bereich steckt und wie viel davon im Betrieb selbst machbar ist, zeigen die nächsten drei Absätze.

Technik und Struktur müssen maschinell lesbar sein

Eine Website muss für Suchmaschinen lesbar sein. Die Entscheidung fällt hier in Millisekunden. Damit eine Suchmaschine lesen kann, braucht es kurze Ladezeiten, eine sinnvolle Gliederung mit klaren Überschriftenebenen, einen sauber ausgezeichneten Quelltext und individuelle Angaben in Titel und Kurzbeschreibung. Geprüft wird zudem regelmäßig die Bedienbarkeit auf dem Telefon - hier scheitern weiterhin erstaunlich viele Seiten. Wer eine Website betreibt, die auf mobilen Geräten nicht bedienbar ist oder Darstellungsfehler zeigt, wird über den eigenen Firmennamen hinaus kaum gefunden werden. Der Punkt lässt sich in Sekunden selbst prüfen, indem man mit dem eigenen Smartphone einen ehrlichen Blick wagt. Was dabei stört, stört die Kundschaft genauso - und Suchmaschinen sowieso.

Inhalte müssen die Fragen beantworten, die gestellt werden

Der zweite Bereich wird am häufigsten vernachlässigt: Eine Website muss Antworten auf die Fragen bereithalten, die tatsächlich gestellt werden. Wer eine Tischlerei betreibt und ausschließlich Bilder zeigt, kann in der Internetsuche nicht gefunden werden. Wer umgekehrt nur über Holzarten und Lieferzeiten schreibt, deckt die eigentliche Suche nach kompetenten Dienstleistern nicht ab. Gefragt ist die Verbindung aus Leistung, Standort und die Antwort auf das, was Kundinnen und Kunden wissen wollen. Klartext, der Usern einen echten Mehrwert in Form von relevanten Informationen liefert. Wer glaubt, es genügen Geschäftsadresse und eine Liste zu den eigenen Leistungen muss sich nicht wundern, wenn Google und Co. nichts bringen.

Erst die logische Verknüpfung macht ein Thema erkennbar

Einen Suchbegriff auf der Website zu verwenden, bedeutet noch nicht, dass die Seite darüber auch gefunden wird. Die Verfahren dahinter sind weit genug entwickelt, um fehlende Zusammenhänge zu bemerken. Ein Begriff, der nur in der Kurzbeschreibung auftaucht, im Text aber nirgends vorkommt, wirkt nicht. Wenn eine Überschrift etwas ganz anderes ankündigt, als der Text hergibt, funktioniert das auch nicht. Überschrift, Text und Kurzbeschreibung gehören zusammen - inhaltlich und nicht nur formal. Das Ganze zu übertreiben und einen Text mit der Wiederholung bestimmter Begriffe zu überfüllen, bringt ebenfalls nichts. Solche Texte will niemand lesen - das sieht auch Google so, auch wenn alles verknüpft wirkt. Als Maßstab taugt eine einfache Frage: Liest sich der Text auch dann noch angenehm, wenn niemand nach einem Keyword daraus suchen würde. Ließe er sich in eine Broschüre drucken?

Ohne Geduld wird SEO nicht wirken

Ein Mysterium ist das alles nicht. Wer sich einmal damit befasst, wird auch ohne Experten gefunden. Es handelt sich um wenige klare Regeln handelt, die kein Geheimnis sind. Nötig sind jedoch Engagement aber auch Geduld. Denn Veränderungen wirken nie sofort, sondern wachsen über Wochen und Monate. Das Ergebnis ist zugleich aber auch neuer Ausgangspunkt. Denn SEO ist keine einmalige Aufgabe, sondern ein laufender Prozess.